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Vortrag: Zwischen Orient & Okzident - Der Libanon einst und jetzt mit Clemens Schmale



16 Jahre lang war das kleinste Land im Nahen Osten auch das gefährlichste, und lange noch nach Beendigung des Bürgerkrieges blieb der Libanon für Ausländer eine "No-go-area". Nach Jahren der Ruhe und des Wiederaufbaus kehrte das Land durch den militärisch geführten Israel-Hisbollah-Konflikt im Sommer 2006 zurück in die internationalen Schlagzeilen. Der heutige Besucher stellt fest, dass Beirut nicht länger als das "Paris des Ostens" gelten kann. Zuviel wurde zerstört, und die libanesische Hauptstadt zu Beginn des 3.Jahrtausends hat mit ihrer jüngeren Vergangenheit städtebaulich nur wenig  gemein.
Weitgehend verschont aber blieben die architektonischen Denkmäler von Byblos, Sidon, Tyrus und natürlich Baalbeek, dem archäologischen und kunstgeschichtlichen Höhepunkt jeder Libanonreise.
Der Referent Clemens Schmale geht ein auf die letzten rund 7000 Jahre nahöstlicher Kulturgeschichte sowie auf die Gegenwart des Landes, seiner Menschen und ihres Alltags. Das Lichtbilder-Porträt "Libanon" will Interesse wecken für das vielfältige Land der Küsten, der Zedern, der schneebedeckten Berge, sowie für die ethnische und vor allem religiöse Vielfalt.

Donnerstag, 30.01.2020
19:00-20:30 Uhr
Antoniusschule Beckum, Raum 8

keine Ermäßigung 7,00 €, Eintrittskarten nur an der Abendkasse


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